Kosten Gemeinderatswahlkampf

MB 23-2019 vom 13. Juni 2019

Wir haben uns gedacht, dass es für die Bevölkerung doch interessant wäre zu erfahren, wieviel der Gemeinderatswahlkampf des PFB gekostet hat.

Bereits Ende 2018, als wir uns grundsätzlich entschieden hatten, wieder zu kandidieren, war uns klar, dass wir eine „andere“ Form von Wahlkampf führen wollten: keine Hochglanzbroschüren und keine Plakate, sondern eine Reihe von Veranstaltungen, mit denen wir neue Ideen und Vorstellungen in die Gemeinde einbringen wollten. Von Januar bis Mai organisierten wir 15 Vorträge, Filme und Rundgänge, die von fast 800 Interessierten besucht wurden.
An Honoraren und Reisekosten für unsere ReferentInnen fielen Kosten von insgesamt 2.200 Euro an. Fast genauso teurer waren allerdings die Mietkosten die gemeindeeigenen Räumlichkeiten Bürgerhaus, Glocke und Alte Kelter mit 2.100 €.
Fast 2.500 € kosteten die beiden Flugblätter (Veranstaltungen + KandidatInnen), die wir in einer Auflage von je 8.000 Exemplaren an alle Haushalte in Kernen verteilten.
Und dann haben wir uns noch den „Luxus“ einer Wahlkampfmanagerin erlaubt, die mit insg. 2.600 € zu Buche schlug.

Finanziert wurden diese Ausgaben durch eine Umlage unter den KandidatInnen, die zwischen Null und 1.000 Euro betrug (je nach Einkommensverhältnissen), durch Spenden bei den Veranstaltungen (für die wir ja keinen Eintritt verlangten), sowie durch Spenden von UnterstützerInnen und SympathisantInnen, bei denen wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken.
Gerne dürfen Sie auch weiterhin spenden. (Siehe Webseite www.pfb-kernen.de)
(Hier geht es zur Spenden-Seite )

Gerne sind wir auch bereit, Interessierten unsere Wahlkampfabrechnung zu zeigen.

Unsere nächste Sitzung
Mittwoch, 19. Juni 2019, 20:30 Uhr (!),
s’Burgstüble, Am Sportplatz 1 in Stetten.
Unsere Sitzungen sind grundsätzlich öffentlich, deshalb sind Gäste immer willkommen. Schauen Sie einfach mal vorbei.

Wir freuen uns – und sagen „Dankschee“

MB 23-2019 vom 5. Juni 2019

Die Gemeinderatswahl vom 26. Mai 2019 brachte ein sehr erfreuliches Ergebnis für das Parteifreie Bündnis PFB: wir haben unsere Stimmenanzahl mehr wie verdoppelt und einen dritten Sitz hinzugewonnen. Somit erhalten wir für die kommende Wahlperiode auch den Fraktionsstatus. Was doch einige Vorteile mit sich bringt, vor allem die Möglichkeit, eigenständig Anträge stellen zu können. Und die Vertretung im Ältestenrat des Gemeinderats, in dem seither oft wichtige Dinge ohne unsere Beteiligung „vorbesprochen“ wurden.

Erfreulich für uns war auch die Tatsache, dass wir dieses Mal eine volle Liste mit 22 Personen präsentieren konnten. Ein großes Dankeschön allen, die sich für eine Kandidatur bereiterklärt hatten. Insbesondere die große Anzahl von Frauen (13 von 22), die auf unserer Liste standen, ist ein ermutigendes Zeichen.
Erfreulich die prozentuale Steigerung unserer Stimmenzahl in Rommelshausen, obwohl wir in diesem Ortsteil mit KandidatInnen noch recht schwach besetzt waren. Wir sind guter Hoffnung, dass sich das ebenfalls ändern wird. Eine ausführliche Wahlanalyse finden Sie nächste Woche auf unserer Webseite www.pfb-kernen.de.

Eine gute bis sehr gute Resonanz fanden auch unsere 15 Informationsveranstaltungen, die wir in den vergangenen Monaten organisiert haben. Wir konnten fast 800 BesucherInnen zählen. Da aber die Resonanz in den örtlichen Zeitungen nicht so gut war, werden wir in den nächsten Mitteilungsblättern sowie auf unserer Webseite www.pfb-kernen.de über diese Vorträge und die Reaktionen darauf berichten.
Erfreulich ist auch – auf den Gesamtgemeinderat bezogen – die Verjüngung des Gremiums durch die neu gewählten Andreas Colosi beim PFB, Larissa Keller und Charlotte Fock bei der OGL sowie durch Christian Kern bei den UFW und den wiedergewählte Benjamin Treiber bei der CDU. Hoffentlich ist hier eine Trendwende eingeleitet, wie auch bei der Erhöhung des Frauenanteils in diesem Gremium.

Wir freuen uns über diesen Vertrauensbeweis und sagen „Dankschee“ an alle, die uns gewählt haben.
Die KandidatInnen des Parteifreien Bündnisses PFB.

Unsere gewählten GemeinderätInnen
Gewählt wurden Andreas Colosi, Bettina Fuschik und Ebbe Kögel. (Fotografin: Ellen Hamsa)



Spendenaufruf
Bei allen unseren Veranstaltungen galt: Eintritt frei. Gerne dürfen Sie uns aber eine (steuerabzugsfähige) Spende überweisen. Das PFB musste seinen Wahlkampf komplett alleine finanzieren, wir bekommen keine Steuergelder oder sonstige Unterstützung wie die in unserem Gemeinderat vertretenen Parteien. Außerdem fielen für unsere Infoveranstaltungen in der Glockenkelter, im Bürgerhaus und in der Alten Kelter in Rom erhebliche Raumkosten an: die Gemeinde verlangt für jeden Vortrag dort zwischen 200 und 350 Euro. Hier unsere Kontonummer:
Parteifreies Bündnis PFB. Volksbank Stuttgart eG, IBAN: DE60 6009 0100 1174 9760 12
Bitte Absenderangaben nicht vergessen, damit wir Ihnen eine Spendenbescheinigung zusenden können.

Unsere nächste Sitzung
Mittwoch, 19. Juni 2019, 20:30 Uhr (!)
s’Burgstüble, Am Sportplatz 1 in Stetten


Unsere Sitzungen sind grundsätzlich öffentlich, deshalb sind Gäste immer willkommen. Schauen Sie einfach mal vorbei.
Es gibt an diesem Abend eine ausführliche Wahlanalyse und einen Blick in die Zukunft: wie könnte es weitergehen im zukünftigen Gemeinderat? Oder bleibt alles beim Alten?

Kontakt zum PFB
Wenn Sie mit uns in Kontakt treten wollen, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Sie schreiben uns einen Brief an: PFB, Heidenäcker 1 in Stetten. Oder eine Email an info@pfb-kernen.de. Oder Sie rufen uns an unter Tel. 42866 (Anrufbeantworter ist geschaltet). Bitte haben Sie Verständnis dafür, wenn wir uns erst nach ein paar Tagen zurückmelden.

Eigentlich war er langweilig …

MB 22-2019 vom 29. Mai 2019

… der Gemeinderatswahlkampf. Finden Sie nicht auch? Es gab keine Auseinandersetzung über unterschiedliche Ideen und Vorstellungen, keine kontroversen Diskussionen über aktuelle und zukünftige Probleme.
Gut, es gab Hochglanzbroschüren verschiedener Gruppierungen und teure Wahlplakate, mit den Fotos der KandidatInnen, auch mit einzelnen Programmpunkten. Aber können Sie mit Schlagworten wie „Wir für Kernen“ oder „Zukunft beginnt vor Ort“ wirklich was anfangen?
Eigentlich müsste die Möglichkeit bestehen, Aussagen zur seitherigen Politik und zum Wahlprogramm auf Herz und Nieren zu prüfen. Z.B. in einer Podiumsdiskussion mit allen zur Wahl stehenden Listen

Wir haben mehrere Vorstöße unternommen, Diskussionen z.B. zu den Themen Klimakrise, Dorfentwicklung oder zur Situation der Pflege zu organisieren: mit den Lokalzeitungen bzw. mit örtlichen bürgerschaftlichen Initiativen.
Oder organisiert von den 5 Gruppierungen im Gemeinderat selbst. Ohne Erfolg.Auch im Mitteilungsblatt kam die Wahl in den letzten 2 Wochen vor dem Wahltermin nicht mehr vor. Weil es eine gesetzliche Regelung gibt, dass hier eine sogenannte „Karenzzeit“ einzuhalten ist. Aber zumindest auf der Titelseite des Mitteilungsblattes hätte doch letzten Mittwoch ein Aufruf stehen können, zur Wahl zu gehen.

Am 21.5. gelang es doch noch, eine Veranstaltung mit allen 5 Gruppen zu organisieren. Ein „Speed-Dating“ mit je 2 KandidatInnen pro Liste. [Speed-Dating ist ein engl. Ausdruck, ursprünglich aus der Partnervermittlung. Dabei kann mensch innerhalb einer vorgegebenen Zeit eine größere Zahl anderer Menschen kontaktieren]. Ziel des pol. „Speed-Datings“ ist es, ErstwählerInnen mit KandidatInnen aller Listen zusammenzubringen. Weil aber vom veranstaltenden Jugendreferat der Gemeinde – angeblich aus Gründen der „Neutralität“ – keine Werbung dafür gemacht werden durfte, kamen nur 4 Jugendliche ins Jugendhaus K7. So funktioniert die Heranführung junger Menschen an die Kommunalpolitik mit Sicherheit nicht. Schade.

Wegen des frühen Redaktionsschlusses des MB können wir leider zum Ausgang der Kommunalwahl hier noch nichts sagen. Außer einem herzlichen Dankeschön an alle, wo uns gewählt haben!

Lob für die Gemeindeverwaltung

Auf Anregung von Eltern hatte das PFB in der GR-Sitzung vom 9. Mai die Verwaltung gebeten, in der Klosterstraße doch den früher dort vorhandenen Fußgängerüberweg (FGÜ) am Ausgang der Bachstraße wieder anbringen zu lassen.
Schon seit der Wiedereröffnung der Klosterstraße mussten Kinder, die aus der Bachstraße kommend zum Alten Schulhaus bzw. zum Kindergarten „Lummerland“ und zur Schule gehen wollten, bei dem Ochsen-Bauzaun auf die vielbefahrene Klosterstraße ausweichen, um dann beim FGÜ am Kreisel die Klosterstraße zu überqueren. Hier kam es öfters zu gefährlichen Situationen.
Die Verwaltung sagte in der o.a. GR-Sitzung zu, das Ansinnen zu prüfen. Dies wurde nun in einer Rekordzeit von 2 Wochen (!) verwirklicht. (Siehe Foto). Unser Dank geht an Ordnungs- und Bauamt der Gemeinde bzw. ans Landratsamt, die diese schnelle Umsetzung auf den Weg brachten.

Zirkus statt Verkabelung

Am 25.5. wurde in einem Zelt hinter der Kelter die Projektwoche von Karl-Mauch-Schule und Zirkus Piccolo mit einer öffentlichen Vorführung abgeschlossen. Die SchülerInnen zeigten, was sie in 5 Tagen zusammen mit den Zirkusleuten gelernt hatten: Akrobatik, Koordination, öffentlich auftreten, Zusammenarbeiten, anderen vertrauen, auf andere Rücksicht nehmen – jede Menge gelernte Sozialkompetenzen kamen bei dieser mitreissenden Vorstellung zum Tragen. Auch die behinderten Kinder der Dierlamm-Schule wurden toll mit einbezogen. Dass solche Aktionen regelmäßig stattfinden und entsprechend finanziert werden, wäre viel wichtiger wie eine Grundschule für 250.000 € zu verkabeln!

Eine andere Welt ist möglich – Gedanken zur Gemeinderatswahl

MB 19-2019 vom 08. Mai 2019

Unsere Leben wird immer mehr bestimmt von einem marktradikalen Wirtschaftssystem, in dessen Mittelpunkt ein Kosten-Nutzen-Denken und das Streben nach maximalem Profit steht. Verbunden mit Verantwortungslosigkeit gegenüber der Natur und gegenüber den nachfolgenden Generationen. Dem wollen wir eine andere Erzählung gegenüberstellen, die Idee einer Welt, in der es wieder attraktiv ist, sich für Demokratie, Solidarität, gleiche Rechte, ökologische und soziale Verantwortung und ein friedliches Miteinander einzusetzen.
Die von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ins Leben gerufene FridaysForFuture [Freitage für die Zukunft] Bewegung für Klimaschutz zeigt uns einen Weg, der geprägt ist von Verantwortungsbewusstsein für unsere unmittelbare Umwelt, aber auch für die ganze Welt.
In diesem Sinne haben wir in den vergangenen Wochen insg. 15 Veranstaltungen zu unterschiedlichen (Zukunfts-)Themen organisiert.
Mehr dazu auf unserer Webseite www.pfb-kernen.de.

Demokratie darf sich nicht darauf beschränken, jemand anderem in einem (Kommunal-)Parlament seine Stimme zu geben, sondern sie erfordert das Engagement jeder Einzelnen/jedes Einzelnen an der Basis. Für die eigenen Interessen, aber auch für die Interessen derjenigen, die, wie Kinder, noch keine Stimme haben. Oder, wie pflegebedürftige Menschen, keine Stimme mehr haben.

Eine andere Welt ist möglich!



Unsere SpitzenkandidatInnen

Annalena Volk
21 Jahre, Voluntärin
Das Zusammenleben in einer Gemeinde sollte nicht nur durch die ältere Generation bestimmt werden. Es ist an der Zeit, dass auch die junge Generation in der Gemeinschaft und in der Politik mitwirkt.
Die Interessen und Belange dieser Gruppe sollten nicht mehr belächelt, sondern im Gemeinderat angehört und diskutiert werden. Hierzu gehören für mich u.a. Klimaschutz, Frauenrechte, europäischer Zusammenhalt und der zunehmende Rechtsruck.
Ein Gemeinderat sollte kontrovers und mit Tiefe diskutieren. Aber vor allem auf Augenhöhe. Wir sollten von- und miteinander lernen. Und über den eigenen Horizont hinaus blicken – alle Generationen zusammen.

Andreas Colosi
29 Jahre, Sozialpädagoge, 1 Kind
Das Zusammenleben in einer Gemeinde sollte nicht nur durch die ältere Generation bestimmt werden. Es ist an der Zeit, dass auch die junge Generation in der Gemeinschaft und in der Politik mitwirkt.
Die Interessen und Belange dieser Gruppe sollten nicht mehr belächelt, sondern im Gemeinderat angehört und diskutiert werden. Hierzu gehören für mich u.a. Klimaschutz, Feminismus/Frauenrecht, europäischer Zusammenhalt und der zunehmende Rechtsruck.


Vortrag Winfried Wolf: Zukunft der Mobilität

18,4 Mio Menschen pendeln täglich zur Arbeit und legen dabei im Schnitt 21 km zurück. Die Distanzen nehmen von Jahr zu Jahr zu. Die Folge: Staus, überfüllte Züge, schädliche Abgase. In Stuttgart fahren 60% der Beschäftigten aus dem Umland in die Stadt. Hinzu kommt ein ständig zunehmender Freizeitverkehr.
Aber ginge es ohne Auto? Was wäre dann mit den Arbeitsplätzen in der Autoindustrie? Ist das Elektroauto die Lösung oder eine Sackgasse?
Eine wirkliche Verkehrswende wäre z.B.: Nulltarif im gesamten ÖPNV, Vorrang für Fußgänger und RadfahrerInnen. Eine Bürgerbahn für alle und erschwinglich für jeden. Arbeitsplätze sollen zu den Menschen kommen, nicht umgekehrt.
Winfried Wolf, Jahrgang 1949, ist Verkehrswissenschaftler und Sprecher der Initiativen „Bürgerbahn statt Börsenbahn“ und „Bahn für Alle“. Er war schon öfters in Kernen zu Gast. Er kommt am Freitag, 17. Mai um 20 Uhr in die Glockenkelter.
Anschließend gibt es ein kleines Fest für alle UnterstützerInnen und SympathisantInnen des PFB. Die Gruppe „Chain of Fools“ spielt handgemachte Musik zum Mitsingen. Eintritt frei.


Pause Mitteilungsblatt

Bis zum Wahltermin am 26.5. erscheinen noch 2 Mitteilungsblätter. Aufgrund einer vom Gemeinderat (vor unserer Zeit) beschlossenen Regelung dürfen aber in diesen beiden MBs keine Beiträge zur Wahl mehr veröffentlicht werden. Bedauerlich. Bitte beachten Sie deshalb unsere Webseite www.pfb-kernen.de


Spenden

Gerne dürfen Sie uns mit einer (steuerlich absetzbaren) Spende unterstützen. Als freie Wählervereinigung erhalten wir keine Unterstützung aus Steuergeldern, so wie die Parteien.
Unsere Kontonummer: PFB, Volksbank Stuttgart, IBAN: DE60 6009 0100 1174 9760 12. Bitte Absender (für Zusendung Spendenbescheinigung) nicht vergessen.


Faltblatt mit KandidatInnen

Am Wochenende 18./19.5. verteilen wir ein Faltblatt mit den Fotos und kurzer Personenbeschreibungen unserer 22 KandidatInnen. Wenn Sie keines erhalten, bitten wir Sie um eine kurze Nachricht an info@pfb-kernen.de oder Tel. 42866


Infostände

An den Samstagen 11. + 18.5. finden Sie unsvon 10 bis 12 Uhr in den Dorfzentren von Stetten und Rom. 


Wahlparty

Unsere Wahlparty (mit den Wahlergebnissen) feiern wir am Mo, 27. Mai ab 18 Uhr im Museumskeller. Für Essen und Trinken ist gesorgt, Gäste sind herzlich willkommen. 


Haushaltsrede

Am kommenden Do, 9.8. um 18:30 Uhr im Bürgerhaus, halten wir unsere Haushaltsrede. Wie schon seit Jahren, erhalten wir auf Beschluss der großen Fraktionen nur 5 Minuten Redezeit. Deshalb haben wir uns was Anderes überlegt. Lassen Sie sich überraschen!


Remstal-Gartenschau

Am kommenden Wochenende wird mit viel Pomp und Prominenz die Remstal-Gartenschau eröffnet. Wir begrüßten die ursprüngliche Idee einer Zusammenarbeit aller Remstalgemeinden, allerdings zur Entwicklung von nachhaltigen Modellen (Rems-Renaturierung, Ausbau ÖPNV + „Wohlfühlbahnhöfe“ im Remstal, Radschnellweg Schorndorf-Stuttgart). Davon ist allerdings nicht viel übrig geblieben. Es geht hauptsächlich um Vermarktbarkeit, „Brot und Spiele“ zur Belustigung der Massen. Bei Gesamtkosten (nur für die Gemeinde Kernen) von schätzungsweise 12 Mio €! Gerechtfertigt?

Vortrag „Regenwürmer gegen Agrarkonzerne“ am 6.5.

MB 18-2019 vom 02. Mai 2019

Im Schnitt werden auf jeden ha Acker in Deutschland pro Jahr rund 200 kg Dünger gestreut. Denn nur wer mineralisch dünge, könne auch gute Erträge erzielen. 
„Das stimmt so nicht“, sagt Josef Braun, auch bekannt als „Der Bauer mit den Regenwürmern“. Der Biolandwirt aus Freising sorgte 2015 mit dem gleichnamigen Film für Aufsehen.
Er beruft sich auf die natürliche Leistungsfähigkeit von Boden, Pflanzen, Tieren und Menschen und forscht seit Jahrzehnten an der Bodenfruchtbarkeit seiner Äcker. Er setzt auf natürliche Helfer: Regenwürmer. Deren Kot enthält den für die Landwirtschaft notwendigen Stickstoff.
Sein alternativer landwirtschaftlicher Ansatz ist auch eine Kampfansage an die Agrarriesen mit ihrer Gentechnik, an die Funktionäre des Bauernverbandes und an die Chemiekonzerne, deren Kunstdünger den Boden und das Grundwasser verseucht.
Josef Braun kommt am Montag, 6.5.2019, 20 Uhr mit dem Vortrag „Regenwürmer gegen Agrarkonzerne“ ins Bürgerhaus in Rom.
Der Eintritt ist frei


Historisch-politischer Dorfrundgang Stetten

Der PFB Gemeinderat + Heimatforscher Ebbe Kögel bietet einen historisch-politischen Rundgang durch Stetten an.
Die Geschichte beginnt mit den früheren Herrschaftssitzen: Yburg, Schloss und die vor kurzem entdeckte Wasserburg auf dem Ochsen-Gelände. Es geht weiter mit der Herrschaft der Reichsritter und des Hauses Württemberg: prachtvolle Feste im Schloss, Ausbeutung und Unterdrückung für das „gemeine Volk“.
Das „Schloss der Barmherzigkeit“ (so ein Buchtitel), seit 1863 Sitz der Anstalt Stetten (siehe Foto), heute Diakonie, war auch Ort des grausamsten Verbrechens in der Dorfgeschichte: die Ermordung von über 400 Behinderten in der Tötungsanstalt Grafeneck. Aber in der NS-Zeit gab es auch Akte des Widerstandes, so die Rettung des jüdischen Ehepaars Krakauer durch die Pfarrersfrau Hildegard Spieth.
Die Nachkriegszeit war gekennzeichnet von dem Zuzug von Vertriebenen, einer Verdreifachung der Einwohnerzahl, nachlassender Bedeutung der Landwirtschaft, einer rebellischen Jugend, der Zwangseingemeindung nach Rom bis hin zum heutigen Wohlstand und den „Luxusproblemen“ der Gegenwart. Diese kommen natürlich auch zur Sprache.
Die Führung am Samstag, 4. Mai 19, interessant sowohl für Zugezogene wie auch für Einheimische, beginnt um 14 Uhr und dauert 2 Stunden.
Treffpunkt: Innenhof Schloss (Blutbuche).
Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich.


Rückblick: Stetten braucht ein Dorfbüro

20 ZuhörerInnen folgten am 20.3. interessiert dem Vortrag von Sabine Rüdele, Managerin des sog. „Komm-In“ in der 3000-Seelen-Gemeinde Sternenfels im Enz-Kreis. Vorgestellt wurde ebenfalls eine gleichnamige Einrichtung in Wurmberg, auch im Enz-Kreis. Diese Komm-Ins sind zentraler Kommunikationsmittelpunkt für die dortige Dorfbevölkerung und bieten unterschiedliche Dienstleistungen an: Einwohnermeldeamt, Poststelle, Toto-Lotto, Tourismusbüro, Cafeteria, Beratung AOK/Rente, Verkauf regionaler Produkte, Reinigungsannahme. Sie gehen zurück auf eine Umfrage der Uni Tübingen in den 1990er Jahren über die Wünsche und Bedürfnisse der Bevölkerung: eindeutiger Auftrag an die Gemeinde: „Jenseits des Betons in die Lebensqualität der Menschen investieren“.
In der Diskussion wurde noch der Vorschlag gemacht, in einem möglichen Dorfbüro in Stetten (z.B. in der ehem. Filiale der Kreissparkasse), als Modellprojekt eine zentrale Annahmestelle für alle existierenden Paketdienste einzurichten. Von dort würden sie mit einem Elektro-Lastenfahrrad zu den Endkunden ausgefahren. So kann vermieden werden, dass die Paket-Lieferwagen ständig durchs Dorf fahren.
Ein weiterer Vorschlag: Ein Cafe zusammen mit der Diakonie.
Ausführlicher Bericht auf unserer Webseite.


Rückblick auf „Geld und Liebe“

Der Unterschied in der Entlohnung von Männern und Frauen ist allgemein bekannt. Schwerwiegender ist allerdings der Unterschied bei den Renten. (Der sog. „Gender Pension Gap“).
Bei ihrem Vortrag am 2.4. illustrierte die Referentin Annika Peters von der Frauenfinanzberatung in Stuttgart dies anhand der Lebensläufe zweier Frauen und der Berechnung ihrer zu erwartenden Rente.
Rente wird auf Grundlage von Entgeltpunkten berechnet: für einen (durchschnittlichen) Jahresverdienst von 39.000 € gibt es einen Entgeltpunkt. Liegt der Verdienst höher, gibt es mehr, liegt er darunter, entsprechend weniger.
Beide Frauen starten gleich mit Ausbildung, Studium und einer ersten Arbeitsstelle. Dann bekommt Frau A ein Kind und bleibt 3 Jahre zuhause, Frau B (könnte auch ein Mann sein) bleibt Vollzeit bis zur Rente im Beruf. Hier öffnet sich die Schere. Für die 3 Jahre Kindererziehung bekommt Frau A drei Entgeltpunkte. Frau B dagegen für 3 Jahre Vollzeittätigkeit sechs.
Nach der Kindererziehungszeit arbeitet Frau A in Teilzeit – oft nicht mehr im erlernten Beruf, weil sich dies mit den Betreuungszeiten der Kinder nicht vereinbaren lässt. Bei 6 Jahren in Teilzeit zu 50% ergibt sich im Vergleich zu Frau B ein Minus von 1,5 Entgeltpunkten. Noch gravierender wird es, wenn Frau B nach 10 Jahren in eine Führungsposition aufsteigt. Im Vergleich zu Frau A, die auch wieder Vollzeit arbeitet, aber aufgrund ihrer vorherigen (Teilzeit- bzw. minderqualifizierten) Tätigkeit nicht in einer Führungsposition, ergibt sich in 10 Jahren ein Unterschied von insg. 19,1 Entgeltpunkten. Dies bedeutet schließlich bei Renteneintritt ein monatliches Minus von 400 €. Wenn nun ein 2. Kind oder die Pflege der Eltern dazukommt, wird der Unterschied noch größer.
Hier ist die Kommune gefordert, z.B. durch Schaffung von mehr Ganztagsbetreuungsmöglichkeiten für junge Familien. Und warum sollte nicht der Mann seine Arbeitszeit auf 80% verringern, um sich um Kinder zu kümmern?

Vortrag Armin Rieger am 29.4.: „Pflegenotstand“

MB 17-2019 vom 25. April 2019

In vielen Pflegeheimen herrschen schlimme Zustände. Die Gründe: Personalmangel, Zeitdruck und vor allem die sogenannte „Gewinnerzielungsabsicht“.
Pflege- und Gesundheitseinrichtungen sind inzwischen ein einträgliches Geschäftsmodell und werden zunehmend von internationalen Konzernen übernommen, die damit zum Teil zweistellige Umsatzrenditen erzielen.
Einer davon ist die Orpea-Gruppe aus Paris, die fast 1.000 Pflegeheime, Reha-Einrichtungen und Krankenhäuser in ganz Europa besitzt oder betreibt. Das Haus Edelberg in Rommelshausen wird zum Beispiel von diesem internationalen Konzern betrieben

Armin Rieger wurde 1998 als Quereinsteiger Leiter eines Seniorenheims. So gewann er Einblicke in die Strukturen und schrieb das Erfolgsbuch „Der Pflegeaufstand“. Darin kritisiert er nicht nur die Zustände in den Pflegeheimen und die Heimaufsicht, sondern zeigt auch, wie ein Altern in Würde möglich ist. Er kommt am Mo, 29. April 2019 um 20 Uhr ins Bürgerhaus in Rom.

Auch die aktuelle (und zukünftige) Pflegesituation in der Gemeinde Kernen wird angesprochen. Eintritt frei


Heute abend Vortrag Valentin Thurn: „Genial lokal“
Do, 25.4., 20 Uhr, Alte Kelter Rom. Der in Waiblingen aufgewachsene Valentin Thurn stellt die Idee der „Ernährungsräte“ vor.
Eintritt frei


Historisch-politischer Dorfrundgang in Rom
PFB Gemeinderat Ebbe Kögel bietet einen historisch-politischen Rundgang durch Rommelshausen an: Vom württembergischen Ackerbauerndorf und der Hochburg der rebellischen Wiedertäufer zur Arbeiterwohngemeinde, wo die CDU in den 1970er Jahren feierte, dass sie bei Wahlen mehr Stimmen bekam wie die SPD. Vom Faschismus, der anscheinend spurlos an Rom vorbeigegangen ist. Von ZwangsarbeiterInnen und französischen Kriegsgefangenen. Von der Gemeindereform und dem erfolgreichen Bürgerentscheid gegen den Bau eines Bürgersaales neben dem Rathaus. Vom Verschwinden wertvollster Ackerböden und dem Abriss der baulichen Zeugnisse der agrarischen Vergangenheit. Samstag, 27.4., 14 Uhr. Treffpunkt Rathaus.
(Rundgang Sa, 4.5. in Stetten)



Vorstellung unserer KandidatInnen (4)

Andreas Gaspar
60 Jahre, Elektroniker für Photovoltaik.



Bettina Futschik
61 Jahre, Schreinermeisterin/Holztechnikerin
Eine lebenswerte Gemeinde bedeutet für mich, dass Jung und Alt ihren Platz hier haben, dass wir die Forderungen unserer Jugendlichen und ihren Kampf für das Klima in der Kommunalpolitik und im Gemeinderat aktiv unterstütze.



Ralph Rieck
55 Jahre, Geschäftsführer eines Sozialverbandes. Verheiratet, 2 Kinder
Ein Gemeinderat sollte sich die Frage stellen, wie für alle Bürgerinnen und Bürger ein „gutes Leben“ ermöglicht werden kann. Für Alte, Junge, Familien, Alteingesessene und Zugewanderte. Da braucht es Ideen und (Zukunfts-) Visionen, wie so ein „Dorf für alle“ aussehen könnte. Es braucht Debatten, die in die Tiefe gehen, die kontrovers sind, auch anstrengend, aber immer solidarisch interessiert an der Position der Anderen.
Mitglied bei Allmende, AnStifter, Verdi, NaturFreunde



Andrea Gräter
52 Jahre, Reinigungskraft, verheiratet, 2 Kinder
Ich möchte an der Gestaltung unseres Gemeinwesens für die nachfolgenden Generationen mitwirken, für eine bessere und sichere Zukunft. Dabei sind mir die Themen öffentlicher Nahverkehr und bezahlbarer Wohnraum wichtig.

Vortrag Armin Rieger am 29.4.: „Pflegenotstand“

MB 16-2019 vom 17. April 2019

In vielen Pflegeheimen herrschen schlimme Zustände. Die Gründe: Personalmangel, Zeitdruck und vor allem das Streben nach Profit. Pflege- und Gesundheitseinrichtungen sind inzwischen ein einträgliches Geschäftsmodell und werden zunehmend von internationalen Konzernen aufgekauft oder übernommen, die damit hohe Umsatzrenditen erzielen.
Das Haus Edelberg in Rommelshausen wird von dem franz. Orpea-Konzern betrieben. Ihm gehören allein in Deutschland über 100 Pflegeheime.

Armin Rieger, Jahrgang 1958, ein früherer Polizist, wurde 1998 als Quereinsteiger Leiter eines Seniorenheims. So gewann er Einblicke in die Strukturen und schrieb das Erfolgsbuch „Der Pflegeaufstand“. Darin zeigt er auch, wie ein Altern in Würde möglich ist. Er kommt am Mo, 29. April 2019 um 20 Uhr ins Bürgerhaus in Rom.
Bei dieser Gelegenheit soll auch über die Pflegesituation in der Gemeinde Kernen gesprochen werden.
Eintritt frei.


Vortrag Valentin Thurn: „Genial lokal“

Für den in Waiblingen aufgewachsenen Valentin Thurn liegt die Zukunft unserer Lebensmittelversorgung bei sog. „Ernährungsräten“: Landwirte und KonsumentInnen setzen sich an einen Tisch und organisieren eine  regionale Lebensmittelversorgung.

Thurn war mit seinem Film „Taste the Waste“ [Koste den Abfall] schon mal in Kernen. Er ist Mitbegründer der Internetseite www.foodsharing.de und kommt am Do, 25.04.2019, 20 Uhr in die Alte Kelter, Kelterstr. 84 in Rom. Eingeladen sind insbesondere alle örtlichen Bauern und Wengerter, aber auch interessierte VerbraucherInnen. Eintritt frei.


Unsere nächste Sitzung

Do, 18.4.19, 20 Uhr, TV-Heim Stetten. Gäste willkommen.


Historisch-politischer Dorfrundgang in Rom

Mit Ebbe Kögel. Samstag, 27.4., 14 Uhr. Treffpunkt Rathaus. Für interessierte Alteingesessene + NeubürgerInnen. (Rundgang Sa, 4.5. in Stetten)



Vorstellung unserer KandidatInnen (3)


Gerhard Böhm
61 Jahre, Krankenpfleger, 1 Kind
Mitglied bei K21 Kernen und im Liederkranz Rom.
Meine bevorzugten Themen: Verbesserungen bei Kranken- und Altenpflege, Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, Vorrang des ÖPNV vor dem Individualverkehr.


Ellen Wolfer
63 Jahre, Betriebswirtin. Schöffin am Landgericht Stuttgart.
Für mich ist wichtig: jeder soll eine bezahlbare Wohnung finden, massive Verbesserungen im Pflegesektor, Bekämpfung der Altersarmut von Frauen, Beteiligung der Jungen an zukunftsrelevanten Entscheidungen.


Friedrich Höß
81 Jahre, früher Vertriebsingenieur
Wichtig für mich ist ein gut ausgebauter, pünktlicher und sicherer ÖPNV. Beseitigung der katastrophalen Situation am Bahnhof in Rom. Mir gefällt die Idee eines Dorfbüros mit Postfiliale und einer zentralen Annahmestelle für alle Paketdienste.




Angela Colosi
31 Jahre, Erzieherin.
Wenn wir auch in Zukunft noch in einer lebenswerten (Um-) Welt und in einer friedlichen Gesellschaft leben wollen, sind Veränderungen notwendig. Dazu braucht es jede und jeden Einzelnen von uns. Das PFB ist ein wichtiger Impulsgeber auf Gemeindeebene.


Evy Kunze
63 Jahre, Journalistin/Büroleiterin, 1 Kind
Meine Wünsche: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, bezahlbare Betreuungseinrichtungen für alle Kinder. Bürgerbeteiligung bei zukunftsweisenden Projekten. Keine auf Rendite ausgerichtete Altenpflege.

Die Fotos unserer KandidatInnen sind von Ellen Hamsa.
Herzlichen Dank.

Vortrag Valentin Thurn: „Genial lokal“

MB 15-2019 vom 10. April 2019

Argentinische Bioäpfel + chinesische Erdbeeren: Essen kommt inzwischen per Flugzeug aus der ganzen Welt. Ein ökologischer Irrsinn. Doch es gibt Alternativen: sog. „Ernährungsräte“ (engl. „Food Policy Councils“): Landwirte und GärtnerInnen aus der Region setzen sich an einen Tisch mit örtlichen KonsumentInnen, die wissen wollen, woher ihr Essen kommt. Ihre Forderung an die Politik: Ernährungsdemokratie!
Genau dies fordert auch der in Waiblingen aufgewachsene Valentin Thurn in seinem neuen Buch „Genial lokal“ und hat damit eine neue Bewegung für eine weitgehend regionale Lebensmittelversorgung ins Leben gerufen. Fernziel: jede Gemeinde soll sich aus ihrem Umland versorgen können.

Thurn war mit seinem mehrfach ausgezeichneten Film „Taste the Waste“ [Koste den Abfall] schon mal in Kernen. Er ist Autor zahlreicher umweltpolitischer Dokumentationen sowie Mitbegründer der Internetseite www.foodsharing.de. Er kommt am Do, 25.04.2019, 20 Uhr in die Alte Kelter, Kelterstr. 84 in Rom. Eingeladen sind insbesondere alle örtlichen Bauern und Wengerter, aber auch interessierte VerbraucherInnen. Eintritt frei.

Spenden
Gerne dürfen Sie uns mit Spenden unterstützen. Konto PFB: Volksbank Stuttgart, IBAN DE60 6009 0100 1174 9760 12. (Adresse nicht vergessen, wg. Spendenbescheinigung).



Vorstellung unserer KandidatInnen (2)

Horst Wilhelm
64 Jahre, Maschinenbautechniker
Vorstand der BürgerInnen-Energiegenossenschaft Remstal (BEG Remstal). Ich unterstütze die Bewegung der Jugend „FridaysForFuture“ (Freitags für die Zukunft). Mein Motto: Eine andere Welt ist nötig. Wir haben keinen Plan(et) B, wie die Jugend es treffend formuliert.

Heidi Lindstedt
62 Jahre, Verwaltungsangestellte, 1 Kind
Mitglied bei K21 und Plattsalat
Meine Überzeugung: Global denken – regional, sozial, solidarisch handeln. Weitere Verbesserung des Busverkehrs Richtung Endersbach/Benzach. Unterstützung ökologischer Landwirtschaft. Schaffung örtlicher Strukturen wie Dorfbüro/Pflegeheim. Bezahlbare Ganztagsbetreuung für alle Kinder.

Margarete Aichele
65 Jahre
44 Jahre Krankenschwester und 33 Jahre Betriebsrätin im Krankenhaus.
Vorstand im Fachbereich „Gesundheitswesen“ bei VERDI Stuttgart.
Mitglied im Plattsalat, Holzwerkstatt Seniorenrat, Allmende, Naturfreunde.
Wir brauchen dringend mehr Pflegepersonal durch Verbesserungen bei Bezahlung und Arbeitsbedingungen. Keine Prestigebauten, sondern mehr bezahlbarer Wohnraum für alle!



Helga Schnurrbusch
79 Jahre, Heilpädagogin
Mich bewegen insbesondere die Themen ÖPNV (Bus/Bahn), Natur und Umwelt. Ich bin für mehr
Bürgerbeteiligung: wir sollen ernstgenommen und bei wichtigen kommunalen Entscheidungen einbezogen werden.‘

Hannelore Poré
80 Jahre, Rentnerin
Für mich ist wichtig, dass sich die Gemeinde für Menschen mit Behinderungen einsetzt. In unserem Dorf müssen wir mehr miteinander reden und zusammenhalten. Ich freue mich, dass ich auf der Liste des PFB kandidieren kann.

Helga Ruff
71 Jahre, Hausfrau, 3 Kinder
Mich interessieren vor allem soziale Fragen und der Umweltbereich: z.B. Einführung eines kostenlosen Busverkehrs zwischen Stetten und Rom. Sport- und kulturtreibende Vereine sind wichtig für unser Gemeinwesen: Wir brauchen eine gerechte Verteilung bei ihrer Unterstützung durch die Gemeinde.