Corona: wo bleibt die Aufarbeitung? Freitag, 26. Juni 2026, 19 Uhr, „Burgstüble“, Am Sportplatz 4, Stetten. Lesung Gerald Grüneklee: „Corona – Virus essen Seele auf“

Hinweis: Untenstehend finden Sie (ebenfalls auf der Webseite www.allmende-stetten.de unter „Rückblick auf Veranstaltungen“) eine Präsentation (Power Point) über den Einführungsvortrag von Ebbe Kögel über das damalige örtliche Corona-Geschehen. Dieser war am 26.6. wegen technischer Probleme nur eingeschränkt zu sehen.

Am 11.3.2020 begann die Zeit der Corona-Pandemie. Sie hatte massive Auswirkungen auf politischer, gesundheitlicher, psychischer wie auch volkswirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene. Grundrechte wurden massiv eingeschränkt, viele Menschen haben langandauernde gesundheitliche Beeinträchtigungen (durch Virus selbst oder Impfungen), psychische Erkrankungen haben massiv zugenommen, Existenzen wurden durch die Lockdowns zerstört. Spaltungen – privat wie auf gesellschaftlich-kommunaler Ebene – sind nach wie vor spürbar.
Obwohl das Ende der Pandemie erst 3 Jahre her ist, ist unsere Dorfgesellschaft zur „Normalität“ zurückgekehrt. Es wird so getan, als ob nie etwas gewesen wäre. Über das damalige lokale Geschehen gibt es eine Einführung von Ebbe Kögel.
Der Referent Gerald Grüneklee ist Buchantiquar („Der Ziegelbrenner“), Publizist und Sozialpädagoge und hat 2026 sein Corona-Buch veröffentlicht, das sich kritisch mit der Zeit der Pandemie und ihren Auswirkungen (national + international) befasst sowie mit der nicht stattfindenden Aufarbeitung.
Dabei böten nicht zuletzt die jetzt zugänglichen und ungeschwärzten Protokolle des Robert-Koch-Instituts (RKI) viele Ansatzpunkte für eine Kritik der Corona-Maßnahmen und die überfällige Aufarbeitung. Festzuhalten ist: man hätte es wissen und besser machen können. Wenn man gewollt hätte.
Das Buch analysiert das gesellschaftlich-politische Klima der Pandemiejahre und fragt, was zu lernen und aufzuarbeiten wäre. Dabei geht es neben der Kritik am exklusiven Expertenwesen und am vorherrschenden Impf-Fanatismus auch um Kritik an der Rolle der Medien und ihrer „Faktenchecks“.
Und es geht um die Folgen der Pandemie nicht zuletzt für Kinder und Jugendliche.
Der Autor zeigt auch zahlreiche politische Querverbindungen auf, denn die Pandemie-Politik hat auch jede Menge mit Kapitalismus, den neuesten Kriegen und dem Erstarken rechter Bewegungen zu tun. Und umgekehrt.
Eine Einladung zu Diskusson an jene, die sich gegen bio-politische Machtanmaßungen, autoritäre Verhältnisse und die neue Kriegstüchtigkeit einsetzen.
Weitere Bücher von Gerald Grüneklee: „Corona und die Demokratie – eine linke Kritik“ (2020), „Wider den Impfzwang“ (2022), „Nie wieder Krieg – Deutschland und die Ukraine“ (2022) und „Nur Lumpen werden überleben – Die Ukraine, der Krieg und die antimilitaristsiche Perspektive (2024).
Er war bereits im Oktober 2022 bei der Allmende zu Gast, mit dem Vortrag „Kein Krieg mehr ohne uns“.
Eine Veranstaltung der Allmende Stetten in Zusammenarbeit mit dem PFB.
Eintritt frei, Spenden erwünscht.

Buchumschlag Virus essen Seele auf