Recht auf ein Leben ohne Digitalzwang (2)

PFB-WählerInnenvereinigung für Mitteilungsblatt 25-2026 vom 18.6.2026

Schon seit vielen Jahren beschäftigt sich das PFB mit den Gefahren und Risiken der Digitalisierung. Z.B. 2018, als es im GR um die Digitalisierung unserer Grundschulen ging. (Siehe MB 32, 40-42/2018). Eine Kindheit ohne PC und mit mehr Lebensnähe wären wichtiger wie digitale Geräte. In den MBs 06-08/2019 beschrieben wir die Gefahren der neuen Funktechnik und wandten uns gegen den massiven Ausbau des 5G-Netzes. Jeweils erfolglos. Viele unserer Bedenken wurden inzwischen allerdings bestätigt. 

Nach wie vor ist es uns ein wichtiges Anliegen, dass es für Menschen, die nicht können oder nicht wollen, ein „Recht auf ein analoges Leben“ geben muss. Egal, ob beim Umgang mit Behörden, Bankgeschäften oder der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.

Genauso wichtig ist es, dass Bargeld und die Möglichkeit der Barzahlung erhalten bleibt. Wir verwiesen auf das badische Ettenheim (siehe https://ettenheim.life), wo es inzwischen 2 Bürgerbegehren gibt: eines (erfolgreich) gegen die ausschließlich digitale Veröffentlichung amtlicher Bekanntmachungen. Und ein zweites, genannt „Zahlungsvielfalt + Bürgernähe“ (am 26.5. eingereicht) für die weitere Nutzung des Kontaktes (mit dem Rathaus) auf Papier + zur Nutzung von Bargeld als Zahlungsmittel. Wenn das entschieden ist, laden wir die Initiative mal zu einer Veranstaltung ein.

Judith Scheytt auf youtube
Am 22.5. war die Beutelsbacher Klimagerechtigkeitsaktivistin in der Glocke, bei einer Veranstaltung mit der Allmende. Sie kann auf youtube.com angeguckt werden, Stichwort „Allmende Stetten“.

Lesung „Corona – Virus essen Seele auf“
Fr, 26.6. 19 Uhr, „Burgstüble“. Aufarbeitung der Corona-Zeit. Mehr unter pfb-kernen.de

Nicht bestelltes Digitalisierungspaket. Karikatur von Webseite ettenheim.life