2 Veranstaltungen zum „Krieg im Osten“

PFB WählerInnenvereinigung für Mitteilungsblatt 24-2026 vom 11.06.2026
Am Dienstag, 17. Juni um 19 Uhr (Glockenkelter), in Zusammenarbeit mit der Allmende (siehe auch www.allmende-stetten.de) Vortrag von Reinhard Lauterbach: „Gewinnt die Ukraine den (Drohnen-)Krieg + gibt es Chancen auf eine Friedenslösung?
Wer dieser Tage unsere Massenmedien verfolgt, könnte den Eindruck gewinnen, die Ukraine könne jetzt dank ihrer Drohnen den Krieg gewinnen. Auf der anderen Seite verstärkt die russische Armee ihre massiven Bombardements auf ukrainische Städte und Infrastruktur.
Was bedeutet das für uns in Kernen? Ist der Krieg tatsächlich weit weg? Gibt es eine realistische Chance auf Frieden oder einen Waffenstillstand? Welche Auswirkungen hat eine weitere Eskalation auf die bei uns lebenden ukrainischen Flüchtlinge?.  Am Folgetag, Mittwoch, 18. Juni (19 Uhr, Glocke) spricht derselbe Referent über das historisch-politische Thema „Der 85. Jahrestag des deutschen Angriffs auf die Sowjetunion am 22.6.1941“. An diesem Tag startete das „Unternehmen Barbarossa“ der Wehrmacht (im Volksmund „Russenfeldzug“ genannt) gegen Hitlers strategischen Hauptfeind, die Sowjetunion. Das Ende war furchtbar: Die Sowjetunion hatte 27 Mio Tote zu beklagen, davon 14 Mio ZivilistInnen. 3 Mio sowjetische Kriegsgefangene starben in deutschen Lagern. Auf deutscher Seite starben knapp 4 Mio Wehrmachtssoldaten, darunter fast 150 aus Stetten. An sie erinnert Heimatforscher Ebbe Kögel in einem Einführungsvortrag. (Siehe auch Beitrag der Geschichtswerkstatt in diesem MB).
Der gelernte Historiker und Slawist Reinhard Lauterbach, der in Polen lebt, berichtet als Osteuropakorrespondent seit vielen Jahrzehnten über Polen, Ukraine + Russland.


Stettener Gefallene + Vermisste des 2. Weltkriegs – Namen über Namen. Foto Allmende
„Vermisst in Russland“. Grabstein Karl Konzmann, Alter Friedhof Stetten, Foto Moni Geier