Glasfaser – war wohl nix (2)

PFB-WählerInnenvereinigung für Mitteilungsblatt 17-2026 vom 23. April 2026

Vorletzte Woche kündigte die Gemeinde den Vertrag mit der Glasfaserfirma GVG. Vorläufig also keine Glasfaser in Stetten und Teilen von Rom. Das PFB hatte von Anfang große Bedenken gegen den hier eingeschlagenen Weg. Denn eigentlich sollte das Netz für diese wichtige Zukunftstechnologie, wie Wasser, Strom und Gas, zur gemeinwohlorientierten Daseinsvorsorge gehören und damit im Eigentum der Gemeinde verbleiben. In Weinstadt ist dies der Fall. Kernen überließ dies privatkapitalistisch profitorientieren Firmen. In den Gewerbegebieten wurden dann – von der Telekom – recht schnell Leitungen verlegt. (Auch weil der Ausbau zu fast 100% aus Steuergeldern finanziert wurde). Das Netz selber gehört aber der Telekom, der die Kommune dafür auch noch kostenlos sämtliche Infrastruktur- und Hausdaten für die Verlegung der Leitungen überließ. 
Bei den Wohngebieten war es schwieriger. In Rom pickte sich die Telekom bestimmte (lukrative) Gebiete raus, Kolbenhalde u.a. fielen hintenrunter.
Durch die anfänglich herrschende Goldgräberstimmung tauchten dann „Glücksritter“ auf, zu denen wohl auch die Firmen gehörten, die nacheinander mit dem Ausbau beauftragt wurden – und dann halt nix machten. Und nun? (Forts. folgt)

Bürgermeistergehalt
Am 16.4. berichtete die WKZ über den Verzicht unseres Bürgermeisters auf eine Gehaltserhöhung in seiner ersten Amtszeit. Wir meinen: Bei einem Bürgermeister für eine Gemeinde unserer Größe ist es üblich, dass er für die Dauer seiner ersten Amtszeit – als „Berufsanfänger“ – in die Gehaltsstufe B3 eingruppiert wird. Eine Höherstufung in B4 erfolgt dann laut Beamtenrecht Baden-Württemberg automatisch für eine eventuelle 2. Amtszeit.

Gemeinderatsbeschluss vom Februar 2023: Vergabe Glasfaserausbau an Firma GVG Glasfaser