Global denken, lokal handeln – global handeln, lokal denken

PFB WählerInnenvereinigung fuer MB 26-2025 vom 26.6.2025

Letzte Woche hatten wir – beim Bericht über unsere Unterschriftensammlung zum Hungertod in Gaza – über das Selbstverständnis des PFB geschrieben. Und über unser Motto „Global denken, lokal handeln bzw. Global handeln, lokal denken“. Dies bedeutet, dass wir uns auch mit politischen Ereignissen beschäftigen, die nicht hier stattfinden, aber doch Auswirkungen auf unser Leben haben. Nehmen wir als Beispiel die jüngsten Bombenangriffe auf den Iran. Wenn diese weitergehen, wohin sollen die Millionen Menschen im Iran dann fliehen, wenn sie nicht sterben wollen? Sie werden auch zu uns kommen, so wie vorher die Menschen aus den Kriegsgebieten Afghanistan, Irak oder Syrien. Wenn Deutschland und Europa dann aufwändige Grenzsysteme aufbauen, um diese Flüchtlinge abzuhalten oder mit Gewalt zurückzuweisen, verraten wir unsere (europäischen) Grundwerte von Menschlichkeit und das Recht auf Asyl. Und wenn sie hier sind (oder nicht mehr zurück können) müssen wir sie – auch in unserer Gemeinde – unterbringen und uns um sie kümmern. Da wäre es doch besser, sich vorher für eine friedliche Welt einzusetzen, damit sie gar nicht fliehen müssen

Podiumsdiskussion Klimabewegung am 1.7.
Dasselbe gilt für die weltweite Klimaerwärmung. Gegenwärtig kriegen wir ja eine Ahnung davon, was es heißt, wenn es immer heißer wird. Menschen, die kein Wasser und keine Nahrungsmittel mehr haben, müssen zwangsläufig ihre Heimat verlassen. Deshalb geben wir gerne die Einladung der Allmende weiter zur Veranstaltung am Di, 1.7., 19 Uhr, Glockenkelter über Geschichte und Zukunft der Klimabewegung.
Untenstehend der Artikel aus der Waiblinger Kreiszeitung vom 7. Juli 2025 über die Veranstaltung.

Podiumsdiskussion Glockenkelter 1.7.2025, Foto C. Konzmann