Zukunft Haldenschule

MB 04-2020 vom 22.1.2020

Am 16.1. beauftrage der GR die Fa. Zoll Architekten mit der Erstellung eines Masterplans für den “Kinder- und Jugend-Campus Haldenschule“.
Das Wort „Campus“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutete ursprünglich „Feld“. Dann fand es Eingang ins Amerikanische, wo es eine parkähnliche Anlage mit vielen Gebäuden bezeichnet, in der Regel die Heimstatt einer größeren Universität. Inzwischen wird es auch für andere, zusammenhängende Gelände benutzt. Vielleicht a bissle unglücklich als Bezeichnung.

Die Haldenschule, die in ihren Grundzügen aus den späten 1950er Jahren stammt, ist von der Bausubstanz und von ihren Anlagen her in die Jahre gekommen. Deshalb ist es richtig und geboten, Überlegungen zu ihrer (baulichen) Zukunft anzustellen und notwendige Umbauten (z.B. WC) jetzt zu machen.

Der erste Schritt hätte eigentlich die Erstellung eines Schulentwicklungsplans für alle Schulen für die nächsten Jahrzehnte sein müssen. Wird die Haldenschule z.B. zur Ganztagsgrundschule? Dann müsste sie evtl. anders geplant werden. Dasselbe gilt für die Haldenschul-Turnhalle. Hier bräuchten wir einen Sportentwicklungsplan für alle Sportstätten der Gemeinde. Und erst danach sollten wir entscheiden, ob und wie neu gebaut wird. Also zuerst der große Plan, dann die Einzelmaßnahme.

Außerdem haben wir vorgeschlagen, dass bei dem geplanten Beteiligungsprozess für den Masterplan nicht nur LehrerInnen und Eltern beteiligt werden sollen, sondern alle, die mit der Schule zu tun haben, also auch Hausmeister, Putzpersonal, Sozialarbeiter. Auch die Idee der CDU: auf der Hangweide ganz neu bauen. Überlegenswert.

Genossenschaftliches Bauen auf Hangweide
Vortrag heute, Mi, 22.1., 19:30 Uhr, Bürgerhaus

Vortrag Andreas Hofer
Intendant Internationale Bauausstellung IBA 2027. Über Neues Bauen + Hangweide. Fr, 24.1., 19:30 Uhr, Glocke. VHS + Heimatverein.